21.11.2010

Jubiläumskonzert mit dem Landesblasorchester NRW

Wesel

Bereits um 10 Uhr begann für die Musikerinnen und Musiker die Probenarbeit an diesem Sonntag. Gegen 15:30 Uhr wurde gemeinsam mit dem Spielleuteprojektorchester geprobt.

Um 17 Uhr konnte die Vorsitzende des Kreismusikverbandes Wesel, Frau Barbara Schlütter, dann die Musikerinnen und Musiker auf der Bühne sowie zahlreiche Musikinteressierte im Publikum begrüßen. Anschließend übergab sie das Wort an Stefan Hutmacher, Kreisfachleiter Blasmusik des Kreismusikverbandes Wesel, der in lockerer und informativer Art und Weise gekonnt durch das Konzertprogramm führte.

Das Konzert begann mit einer grandiosen „Symphonic Overture" und schon die ersten Takte des Landesblasorchesters ließen erkennen, dass sich die Zuhörer auf ein ganz besonders anspruchsvolles und hörenswertes Musikprogramm freuen durften.

Das zweite Musikstück war eine Konzerturaufführung des Werkes „...in seinen Armen das Kind war tot.", ein musikalisches Gedicht nach Goethes „Erlkönig", ein wahrhaftig bombastisches Werk aus der Feder von Constatin Hesselmann, selbst Musiker des Landesblasorchesters. Zu diesem Stück übergab Renold Quade den Taktstock an den Komponisten und dieser dirigierte sein Werk selbstverständlich selber.

Mit dem „Marche des Janissaires", ein pittoresker Marsch, der in der Zeit der Französischen Revolution komponiert wurde, wurde das Konzert fortgesetzt.

Der Flügel auf der Bühne hatte keinen Dekorationszweck sondern kam im Folgenden zum Einsatz. Der Pianist und Komponist Betin Güneº spielte unter Begleitung des Landesblasorchesters sein eigens komponiertes „Klavierkonzert" in zwei Teilen.

Es folgte ein Klaviersolo von Betin Güneº, in dem neben vielen bekannten klassischen Auszügen auch die eigenen Kompositionen des Pianisten hörbar wurden.

Die erste Konzerthälfte endete mit dem Musikstück „Azeri", ebenfalls komponiert von dem in Instanbul geborenen Betin Güneº. Diese Komposition basiert auf einem typischen 12/16tel-Rhythmus, die durch zwei Handtrommler eröffnet wurde. 

In der Pause konnten sich die Konzertbesucher im Foyer über den Kreismusikverband und die Kreismusikjugend informieren, bevor es in eine zweite, belebte Konzerthälfte ging.

Der zweite Teil des Konzertes startete mit dem Spielleuteprojekt des Kreismusikverbandes Wesel.

Da der Kreisverband mit seinem Jubiläumskonzert nicht nur die Blasmusikliebhaber aus den Mitgliedsvereinen erreichen wollten, sondern auch die Vertreter des Spielmannswesens, entstand die Idee, Spielleute aus den Mitgliedsvereinen des Kreises Wesel zu motivieren, bei dem Konzert als Projektgruppe mitzuwirken. Die Idee wurde umgesetzt und schnell hatten sich Aktive aus verschiedenen Spielmannszügen zusammengefunden. Bei dem freiwilligen spontanen Zusammenschluss zu einem Projekt-Spielmannszug zur Mitwirkung bei dem Jubiläumskonzert handelte es sich um ein erstmaliges und einmaliges Projekt, das in dieser Form im Kreis Wesel in der Vergangenheit noch nie auf die Beine gestellt wurde. Karin Steenstra und Markus Thesing hatten die Vorbereitung für das Konzertprogramm des Spielleuteprojektes in ihre leitenden Hände genommen.

Unter der musikalischen Leitung von Karin Steenstra konnte sich das Publikum von Spielleutemusik überzeugen lassen, welche die meisten Zuhörer so bisher nicht kannten. Mit Musikstücken wie „Can you feel the love tonight", „Highland Cathedral" oder „Moskau"  zeigten die überwiegend jungen Spielleute, dass diese einiges mehr als Straßenmusik bei Schützenfesten draufhaben!

Nach einem tosenden Beifall machte das Spielleuteprojektorchester auf der Bühne wieder Platz für die Musikerinnen und Musiker des Landesblasorchesters, die mit kurzweiligen, aber schmissigen Musikstücken das Konzert fortsetzten.

Mit dem Stück „Die Tränen des Phoenix" erzählte das Landesblasorchester die Geschichte, dass ein Phönix der Welt seine heilenden Tränen schenkt, um sich dann, gemäß seiner Bestimmung, in das Flammenmeer zu stürzen und aus der Asche wieder aufzuerstehen.

Auch „Imagasy" ist ein verträumtes Stück, das die Begriffe Imagination und Fantasie verbindet und noch lange die Ohren der Zuhörer begeisterte.

Zur Zugabe forderte der Dirigent des Landesblasorchesters, Renold Quade, seine Musikkollegen des Spielleuteprojektorchesters auf, nochmals auf die Bühne zu kommen. Gemeinsam spielten dann die Spielleute und Blasmusiker als Zugabe den Marsch Heliport.

Mit dem Wiegenlied „Guten abend, gute Nacht" ließ das Landesblasorchester das wundervolle Jubiläumskonzert ausklingen.

 

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Termine in der Umgebung

    2018

Beiratssitzung Landesmusikjugend NRW

27.10.2018, 10:00 Uhr bis 28.10.2018, 11:00 Uhr Versammlung  

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    2018

D1- Lehrgang Region Nord - Stabspiele

17.11.2018, 10:00 Uhr bis 10.02.2019, 13:00 Uhr Seminar  

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    2018

Ensemblespiel - Spiel in kleiner Besetzung - Ein Workshop für Spielmannsflöten

24.11.2018, von 10:00 bis 17:00 Uhr Seminar  

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Flinke Finger - Schöne Töne - Ein Workshop für Konzertflöten

24.11.2018, von 10:00 bis 17:00 Uhr Seminar  

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Verantwortlich für den Inhalt

Birgit Terhardt
Birgit Terhardt
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Nachrichten aus dem Umland

Investitionsförderung durch das Land NRW

10.09.2018

Das Land NRW stellt einmalig in 2018 eine Investitionsförderung i. H. v.  3 Millionen Euro für die Vereine und Verbände zur Verfügung:

https://www.mkw.nrw/kultur/foerderprogramme/kulturelle-foerderprogramme-der-landesregierung-in-nordrhein-westfalen/investitionsfonds-kulturelle-infrastruktur/

Gefördert werden zum Beispiel (siehe auch beiliegendes PDF-Dokument):

  • Die technische, insbesondere digitale Ausstattung von Kultureinrichtungen
  • Die Modernisierung von Ton- und Beleuchtungssystemen (LED-Technik)
  • Anschaffungen für Produktion, Distribution und Vermittlung
  • Die Anschaffung von Mobiliar, Musikinstrumenten und spartenbezogener Ausstattung, auch Noten
  • Die Ausrüstung von Seminarräumen

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Zum Tod von Jochen Westermann

17.08.2018

Der im Jahr 2015 verstorbene Bundeskanzler Helmut Schmidt hatte sich als Lebensmaxime ein Gebet des Theologen Reinhold Niebuhr gewählt. Obwohl selber nicht religiös, passte es doch zu diesem Leben: "Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, / den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, / und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden." Diese Maxime passte zweifellos auch zu einem anderen Sozialdemokraten, der lange Jahre an der Spitze unseres Verbandes stand. Jochen Westermann prägte seit seinem Amtsantritt im Jahr 1990 diesen Musikverband in einer entscheidenden Zeit. Damals ging es um die Zusammenführung der beiden Verbände aus dem Rheinland und Westfalen zu einem gemeinsamen Landesverband „Nordrhein-Westfalen“. Später um die Professionalisierung seiner Strukturen, vor allem im Qualifizierungs- und Fortbildungsbereich. Das alles geschah mit viel ehrenamtlichen Engagement, nicht zuletzt von Westermann selbst. Als Staatssekretär im Düsseldorfer Wirtschaftsministerium war das Amt des Präsidenten ein klassisches Ehrenamt. Er füllte es mit der Leidenschaft eines Politikers aus, dem die große Bedeutung des freiwilligen Engagements für den Zusammenhalt dieser Gesellschaft immer bewusst war.

 

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Spielleute-Seminar 50plus im Oktober 2018

31.07.2018

Viele haben nachgefragt als im letzten Jahr kein Seminar Spielleute 50 plus stattgefunden hat. Josef Flören vom Kreisverband Kleve bietet nun das beliebte Seminar am 13./14. Oktober 2018 im Schulzentrum in Goch-Asperden an.

In bewährter Form übernehmen Bernhard Viegener und Helmut Ebbers als Dozenten die Leitung des Seminars. Die Teilnehmer, welche Lust am gemeinsamen musizieren mit anderen haben, können an diesem Wochenende schöne Literatur unter Gleichgesinnten kennenlernen.

Falls keine Notenkenntnisse vorhanden sind, ist dies auch kein Ausschlusskriterium. Bitte melden sie sich einfach bei Bernhard Viegener, so dass sie im Vorhinein eine Möglichkeit (z.B. Griffzahlen) mit ihm abstimmen können.

Weitere Informationen erhalten sie bei floeren.josef@gmail.com.

Anmeldeschluss ist der 10. September 2018, also noch schnell anmelden, wer Lust und Zeit hat.


Onlineanmeldung für das Deutsche Musikfest 2019 in Osnabrück ist freigeschaltet!

26.04.2018

Ab sofort können sich Vereine und Orchester zur Teilnahme am Deutschen Musikfest vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 online anmelden.

Unter www.deutsches-musikfest.de öffnet sich unter dem Menüpunkt Anmeldung das Formular zur Onlineregistrierung für die Teilnahme am DMF 2019.
Die Teilnahmeanmeldung und -registrierung wird in drei Stufen ablaufen.

 

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