Mit knapp 175 Kinder und Jugendlichen aus über 15 Musikvereinen der Kreismusikjugenden Hochsauerland und Soest fand das „Spiel ohne Grenzen“ in Arnsberg-Herdringen statt. Unter dem Motto „Schlag die Kreismusikjugend“ traten die Jungmusiker zu zehn Original-Spielen aus der erfolgreichen TV-Show „Schlag den Raab“ an. Erstmals organisierten beide Kreismusikjugenden gemeinsam diese Aktion, die zuvor jeweils immer nur im eigenen Verband veranstaltet wurde.
Am Ende stand das Team „The Second“ vom Blasorchester Allagen als Gesamtsieger fest und sicherten sich somit den Siegerpokal. Ebenfalls sammelten sie Trophäen als Gewinner der Soester Vereine in der Altersklasse ab 12 Jahre und den Wanderpokal. Auf Platz zwei dieser Kategorie folgten „The Third“ (ebenfalls vom Blasorchester Allagen) vor „Grüne Allianz“ vom Tamborkorps "Einigkeit" Niederbergheim auf dem dritten Rang. Siegreich in der Altersstufe bis 12 Jahre war die Gruppe „Top 5“ vom Tambourcorps Hörste. Sie konnten die Teams „Steinhauer Westereiden“ vom Spielmannszug Westereiden und „Die wilden Küken“ vom Gut Klang Lippborg hinter sich lassen.
Pokale und Urkunden gab es natürlich auch für die erfolgreichen Vereine aus dem Hochsauerlandkreis: In der Altersklasse ab 12 Jahre triumphierten „The big Five“ vom Spielmannszug Kirchrarbach. Knapp dahinter platzierten sich „Die Firma“ vom Die Firma und „Die Oldies“ vom Spielmannszug Müschede. Das Team „Die geilen 5“ vom Tambourkorps Hengsbeck feierte den 1. Platz in der Altersstufe bis 12 Jahre zusammen mit den zweitplatzierten „Die Bären“ und den drittplatzierten "LJ Five" (beide Tambourkorps Hozen ). Aber auch die hintersten Ränge gingen nicht leer aus, denn sie bekamen jeweils einen kleinen „Lucky Looser“-Pokal. Aber auf das Ergebnis kam es nicht an, denn es ging tatsächlich um den alten olympischen Grundsatz des „Dabei sein ist alles“.
Vor der Siegerehrung wurden die Kinder und Jugendlichen auf Geschick, Gefühl, Wissen, Schnelligkeit und Präzision geprüft, wobei natürlich aber auch sehr viel Teamgeist und ein bisschen Glück ebenfalls erforderlich war. Mit Eifer, Humor und vor allem jeder Menge Spaß gingen die Jungmusiker an die vielfältigen Aufgaben: Bierdeckel in einen Eimer werfen, Gewichte von Früchte schätzen, mit Cola-Kästen laufen, einen Krug möglichst nah an das Ende eines Tisches schieben, Dominosteine aufbauen, Papierflieger konstruieren, Tischtennisbälle mit einem Strohhalm ansaugen, Erbsen aus Brusthöhe in eine Cola-Flasche fallen lassen, rückwärts abgespielte Musiklieder erkennen und Quizfragen beantworten. So hatten auch die Vereinsbetreuer, Schiedsrichter und Zuschauer ihren Spaß bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen. Besonders das Bullenreiten erfreute sich besonders großem Andrang, da es Sonderpokale für die besten Bullenbändiger gab. Da der Spielmannzug sowie der Musikverein Herdringen hervorragend um das leibliche Wohl aller Teilnehmer sorgten, sprachen alle Beteiligte von einem rundum gelungenen Tag.
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