Manchmal fällt alles auf einen Tag. Noch besser ist es, wenn diese Ereignisse nur positiv sind. Das passierte auf der Landesvorstandssitzung des VMB NRW in Effeld am 7. und 8. November 2009. Die Landesvorstandssitzung ist damit noch nicht einmal gemeint. Das ist dann doch eher als Arbeit zu charakterisieren. Die positiven Ereignisse betreffen ein langjähriges Landesvorstandsmitglied aus dem Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg, Rudolf Krämer aus Bornheim, genannt Rudi. Der Präsident unseres Verbandes, Jochen Westermann, gratulierte ihm im Namen des VMB NRW zu seinem 80igsten Geburtstag. Rudi Krämer ist am 7. November 1929 zur Welt gekommen. Er ist, so Westermann in seiner Gratulation, ein „ruhiger und besonnener Mensch, der als Zeitzeuge eine sehr bewegte Zeitgeschichte miterlebt hat". Aber nicht nur das: Rudi Krämer hat in den vergangenen Jahrzehnten auch einen wesentlichen Anteil an der positiven Entwicklung des Volksmusikerbundes NRW gehabt.
Liebe zur Musik und Engagement für unsere Vereine
Aus dem Grund, so Westermann, ist ihm die Josef Decker Ehrenmedaille als höchste Auszeichnung unseres Verbandes verliehen worden. Mit der Medaille erinnern wir an unseren langjährigen Ehrenpräsidenten und Vorsitzenden des Landesverbandes Westfalen-Lippe, Josef Decker. Rudi Krämer entspricht in seinem Lebenslauf den Charakterzügen, die der Verband in der Ehrenmedaille zum Ausdruck bringt: Die Liebe zur Musik und das Engagement für unsere Vereine. Krämer war von 1978 bis 1990 der Geschäftsführer des Kreisverbandes Bonn/Rhein-Sieg. Dazu noch der langjährige stellvertretende Geschäftsführer im damaligen Landesverband Rheinland. Von 1996 bis 2002 war Krämer der Vorsitzende des Kreisverbandes Bonn/Rhein-Sieg. Er ist der Ehrenvorsitzende seines Kreisverbandes, außerdem seines Musikvereins, des TC Germania-Hersel. Sein Engagement, so Westermann, war beispielhaft. Den Glückwünschen schloss sich der Bonner Kreisvorsitzende, Robert Moers aus Lohmar, an. Am Sonntag morgen gab das TK Effeld, das Trommler- und Pfeiferkorps Effeld, Rudi Krämer zu Ehren ein Ständchen. Er zeigte dabei seine Qualitäten als Tambourmajor. Ein gelungener Abschluss eines nicht nur für Rudi Krämer denkwürdigen Wochenendes.
(Frank Lübberding)
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