Der Ahauser ist Vorsitzender des Kreisverbands Borken im Volksmusikerbund. Ziel sei es, das aus 60 Musikern bestehende Ensemble finanziell zu unterstützen. „Normalerweise verdienen Musikvereine Geld bei Schützenfesten", so Schräder. Dem 2007 gegründeten Kreisorchester ist diese Verdienstquelle nicht zugänglich.
Die Gruppe setzt sich aus allen 47 Musikvereinen im Westmünsterland zusammen. Mit Erfolg: 2010 belegte das Kreisorchester den vierten Platz bei einem Wettbewerb für Auswahlorchester. Bis jetzt hatten die Musiker sich über Mitgliedsbeiträge und Landesfördergelder finanziert. Bei Vereinsgründung war auch Politiker Jens Spahn zugegen. Das Mitglied des Bundestages erklärte sich spontan bereit, der Fördergesellschaft vorzustehen.
„Bis jetzt hatte ich noch nicht so viel mit symphonischer Blasmusik zu tun", gab Spahn zu. Wenn es allerdings darum ginge, Kontakte zu knüpfen und die Sache zu unterstützen, sei er auf jeden Fall dabei. So wurde Spahn denn auch einstimmig zum ersten Vorsitzenden gewählt. Geschäftsführer des neuen Vereins ist ab Frank Schräder. Als Schatzmeisterin stellte sich Astrid Gremme zur Verfügung.
Kreisdirigentin Vera Lammers übernimmt das Amt der Schriftführerin. Auf ihren Vorschlag hin wurden drei Beisitzer gewählt: Jürgen Dingslaken, Karl-Hermann Plümer und Yannick Dietrich. Als Kassenprüfer betätigen sich in den kommenden zwei Geschäftsjahren Marion Reinermann und Simon Becking.
Der Jahresbeitrag wurde auf mindestens zwölf Euro festgesetzt. um die Mitgliedschaft auch für junge Musiker erschwinglich zu machen. Die erste Jahreshauptversammlung soll im September 2012 beim Probenwochenende in der Landesmusikakademie in Nienborg stattfinden.
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