Fall 4 - Ärger beim Zeltlager

Lösung

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Die Aufsichtspflicht wurde nach Ansicht des Landgerichts Landau hier verletzt. Es reicht nicht aus, einmalig zu Beginn eines Lagers allgemeine Hinweise zu geben. Auch wenn Kinder und Jugendliche dieses Alters grundsätzlich wissen, dass sie kein fremdes Eigentum beschädigen dürfen, reicht ein Verbot, keine strafbaren Handlungen zu begehen nicht aus. Auch wenn die Teilnehmer zuvor nie auffällig geworden sind, hätten die Betreuer bedenken müssen, dass gerade die Atmosphäre eines solchen Zeltlagers weit ab von zu Hause zu Abenteuerspielen und zur Missachtung noch so eindringlicher Verbote animiert. Die Regel, nur zu dritt das Lager verlassen zu dürfen, ist geeignet, Schädigungen der Kinder und Jugendlichen selbst zu vermeiden, indem eine gegenseitige Hilfeleistung ermöglicht wird. Andererseits führt dies aber häufig auch dazu, dass die Kinder und Jugendlichen sich gegenseitig animieren und anstiften. Daher wären weitere Maßnahmen notwendig gewesen. Verbote hätten konkretisiert und wiederholt werden müssen, das geplante Ziel eines Ausgangs hätte erfragt werden können, es hätte jeweils ein Verantwortlicher einer Gruppe, die ausgehen will, benannt werden können etc. Im Ergebnis sind die Betreuer daher den geschädigten Eigentümern zum Schadensersatz verpflichtet.

 
 

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