Fall 1 - Die Vereinsfahrt

Lösung

Die Aufsichtspflicht wurde hier verletzt. Es reicht nicht aus, nur ein Verbot auszusprechen. Dieses hätte auch kontrolliert werden müssen. Es hätte mindestens eine Aufsichtsperson in der Herberge bleiben müssen, die auch nachts die Einhaltung der Regeln stichprobenartig hätte überprüfen und eben bei Bedarf einschreiten können. Diese fehlerhafte, weil unterlassene, Aufsichtsführung war auch (Mit-)Ursache dafür, dass es überhaupt zu Alkoholkonsum und Sturz kommen konnte. Tanja kann daher Schadensersatz für ihre materiellen Schäden (beschädigte Kleidung, Behandlungskosten etc.) und Schmerzensgeld für die erlittenen Verletzungen verlangen. Im Fall des Oberlandesgerichts Hamm sah das Gericht seinerzeit wegen eines hälftigen Mitverschuldens der Teilnehmerin ein Schmerzensgeld von rund 15.000,- DM sowie hälftigen Ersatz der materiellen Schäden als gerechtfertigt an.

Daneben kann dieselbe Aufsichtspflichtverletzung aber auch den strafrechtlichen Vorwurf einer fahrlässigen Körperverletzung begründen. Daher droht auch in strafrechtlicher Hinsicht eine zusätzliche Verurteilung zu einer Geld- oder im schlimmsten Falle Freiheitsstrafe.

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