Be Thou My Vision

D.R. Gillingham

Zu dem alten irischen Volkslied "Slane" komponierte David R. Gillingham eine stilistisch sehr ähnliche Gegenmelodie. Nach einer kurzen Einstimmung auf ein mittelalterliches Klangbild wird die Melodie "Slane" ähnlich einem zwar dunklen-trüben Gesang, aber große Frömmigkeit und Hoffnung bezeugend von Bariton/Euphonium vorgestellt. Nach der Gegenmelodie führt die Flöte zu einem dramatischen vom gesamten Orchester getragenen Bekennntnis "Be Thou my Vision". Ein gebetsartiges Zwischenspiel bereitet die Verschmelzung beider Melodien vor. Mit einem himmlischen Segen lässt David R. Gillingham das Werk enden. "Slane" als Hauptmotiv des Werkes erinnert an die Zeiten des Missionars St. Patrick, der gegen den Willen des Hohen Königs Logaire von Tara das Osterfeuer anzündete. Trotz oder wegen dieser mutigen Herausforderung des Hohen Königs ließ man ihn seine Missionsarbeit fortsetzen. St. Patricks Frömmigkeit hatte überzeugt. Zwei Strophen dieses Liedes sollen hier ausreichen, die Frömmigkeit und die Hoffnung, aber auch die Furcht, aus der die Hoffnung stammt, zu belegen: Be Thou my Vision, O Lord of my heart; Naught be all else to me, save that Thou art Thou my best Thgought, by day or by night, Waking or sleeping, The presence my light. ... Be Thou my battle Shield, Sword for the fight; Be Thou my Dignity, thou my Delight; Thou my soul´s Shelter, thou my high Tower: Raise Thou me heavenward, O Power of my power

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• 2017