Bläserkonzert mit sattem Klang und stürmischem Start

Verl. Mit eine grandiosen Fest der sinfonischen und unterhaltenden Bläsermusik wurden jetzt 430 Zuhörer in die neue Woche geschickt. Das Landesblasorchester (LBO) NRW, das Jugendorchester Verl und die "Blauen" des Musikvereins musizierten, was Lungen und Instrumente hergaben. Das i-Tüpfelchen obendrauf war der Weltklasse-Posaunist Professor Armin Bachmann.

Eines vorab: Verstecken müssen sich die 80 Verler Instrumentalisten vor den 60 Musikern des LBO wahrlich nicht. Sie spielten mit dem von Renold Quade geleiteten Klangkörper auf gleicher Augenhöhe. Die Gäste eröffneten das dreistündige, [...], Hörvergnügen mit Boris Koshevnikows 3. Sinfonie "Slavenska" [...].

Postromantische Tonsprache mit keckem Witz und Tiefe zugleich offerierte Nino Rotas Konzert für Posaune und Orchester. [...]

Gerade bei diesem Werk zeigte sich, dass auch die LBO-Spieler nur Menschen sind. Beinahe sympathisch, wie sie das Konzert nach uneinheitlichen Tempi ein zweites Mai ansetzten. Nach brillant musizierten Filmmusiken von Nino Rota [...] und Edward Elgars Marsch Nr. 4 aus "Pop and Circumstancees" mussten die Gäste alle klangliche Opunlenz erst einmal sacken lassen. [...]

Das Finale gestalteten das LBO und der Musikverein gemeinsam [...]. Im Gespräch mit der "Glocke" gratulierte LBO-Chef Renold Quade dem Musikverein: "Die beiden Dirigenten arbeiten mit unwahrscheinlich viel Geschick. Die Verler spielen wirklich auf einem hohen Niveau."

Die Glocke, Dienstag 27. Mai 2008

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